Ein Leben ohne Angst und Hunger
Asylbewerber aus Eritrea erzählen über ihre Flucht aus Afrika und die ersten Tage in Rheda-Wiedenbrück
Sie erzählen von Flucht und Vertreibung, einer lebensgefährlichen Fahrt in kleinen Kähnen über das Mittelmeer und den Hoffnungen auf ein neues Leben in Deutschland. WESTFALEN-BLATT-Volontär Florian Weyand hat Flüchtlinge aus Eritrea besucht, die in Rheda-Wiedenbrück eine neue Heimat gefunden haben. Sie wollen nur eins: endlich in Frieden leben und arbeiten.
Fatima und Ali Osman leben gemeinsam mit ihrem Sohn Murat seit sieben Wochen im Flüchtlingsheim am Holzbach. Obwohl die 25-Jährige Fatima im zweiten Monat schwanger ist, wagt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann und dem kleinen Kind die Flucht nach Europa. Von ihrer Heimat Eritrea aus fliehen sie durch die staubigen Wüsten des Sudan, anschließend nach Libyen. Dort finden sie Platz auf einem kleinen Boot – das sie in eine bessere Welt bringen soll.


